12. Mai - erste Erkundungen an der Lagune

Nachdem der gestrige Tag sehr anstrengend gewesen war, hatten wir grossen Schwierigkeiten den Tag relaxed anzugehen. In Neuseeland haben wir so viel unternommen und gesehen, dass es uns nun schwer faellt einmal fast Nichts zu tun. Wir schauten immer wieder auf die Uhr und wunderten uns, dass nur 5 Minuten vergangen waren. Ob die Zeit hier langsamer vergeht? Erst um 10:30 Uhr krochen wir aus den Betten, wir hatten och Schlaf vom langen 11. Mai aufzuholen. Nach dem Fruehstueck aus Toastbrot und Eiern gingen wir einkaufen, denn mehr hatten wir nicht. (die 12 Eier die wir gestern besorgt hatten kosteten uebrigens fast 6$ und das obwohl hier ueberall Huehner rum rennen) Der Weg zum Geschaeft war sehr lang, nicht wie die angegebenen 5 Minuten, wir brauchten 45 Minuten, ja, die Kinder sind schon etwas langsamer aber trotzallem ist der Weg zu lang. Es gibt nicht so viel in den Laeden aber das notwensigste konnten wir kaufen.(Cola und Bier:-)) Bis wir dann im Apartment zurueck waren dauerte noch laenger, denn wir waehlten die Route am Strand entlang, doch das war wegen der Flut nicht trocken zu bewaeltigen. Ausserdem muessen mindesten 5 Fluesse ueberquert werden. Wir waren dann noch 3 Mal am Strand, fanden interessante Tiere. Muscheln sind nicht gut zu sammeln, denn die laufen noch weg, in denen, die noch in Ordnung sind wohnen Einsiedlerkrebse. Fuer die Kinder ist das nicht einfach, denn sie wollen wie in Neuseeland Muscheln sammeln. Nachmittags war das Wasser wesentlich klarer und man kann die vielen Seegurken sehen, das sind groesser Wuermer, die hier auf Rarotonga gegessen werden. D.h. nur die Innereinen werden verspeist und zwar als Spagetti, denn so sehen die Gedaerme aus. Die Seegurke ueberlebt uebriges das Herausschneiden der Daerme, wenn sie wieder ins Wasser geworfen werden. Ich werde hier jedenfalls mal vorsichtig sein, wenn mir jemand Spagetti anbietet:-) Die Kinder waren von meinem Versuch ihnen das Schwimmen beizubringen nicht angetan und wir schnorchelten dann indem wir die Hinter in die Luft und den Kopf nach unten streckten. Gluecklicherweise sind die Straende wirklich seeehr einsam:-) Wir sind vom belebten Teil der Insel sehr weit weg. d.h. 16 km, denn Rarotonga hat einen Umfang von 32km. In der Abendstunde versuchten wir Aufnahmen zu machen, die Lichtstimmung war jedoch nach anfaenglichem roten Gluehen schnell verschwunden. Wir machten daher Sternaufnahmen waehrend die Kinder immer noch im immer noch warmen Wasser planschten.

Krebse

Ein Einsiedlerkrebs

Noah klettert

Noah mag die Kokosplamen nicht nur wegen der Nuesse - er klettert wahnsinnig gern

Paradies

So stellt man sich das Paradies vor, ich finds ziemlich sandig:-)

Noah taucht

Noah mit Taucherbrille - nur zu tauchen traut er noch nicht

Seestern

Ein Unterwasserbild mit der Coolpix, blauer 5 armiger Seestern, nebendran ganz unscheinbar eine Seegurke

Abends

unsere 3 Wasserratten am fruehen Abend im fast badewannenwarmen Wasser

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